DER PARK
Geschichte
Geschichte
Seit vielen Jahrhunderten sind die Menschen beiderseits der Grenze mit dem Feuchtgebiet von Rodebach und Roode Beek verbunden.

Bis heute markiert das stillgelegte Kanalbett des Rodebachs die Grenze zwischen Deutschland und den Niederlanden. Dass die Landesgrenze entlang eines früher schwer zugänglichen Feuchtgebietes führte, war kein Zufall, denn so war sie gut zu verteidigen und der Sumpf bot strategischen Schutz.


Verbundenheit
Umgeben vom Sumpf, boten die sogenannten „Schanzberge“ sichere Schlupfwinkel vor plündernden Truppen. Die aufgeschütteten Erdhügel waren mit einem Graben und mit Wällen umgeben, die häufig mit einem undurchdringlichem Geflecht aus Sträuchern und Pfählen gesichert waren. Überreste dieser mittelalterlichen Erdhügel können wir bis heute im Natuur- und Landschaftspark finden.

Von einer über 700-jährigen Geschichte können die 14 Öl- und Getreidemühlen erzählen, die sich entlang von Rodebach und Roode Beek reihten. 1970 stand das letzte Mühlrad still. Die Gebäude und Mühlsteine sind oftmals noch erhalten geblieben und mancherorts sind die Müller zu Gastwirten geworden.

Um das Gebiet für Ackerbau und Weiden zu nutzen, legte man weite Teile mit Gräben und kanalisierten Bächen trocken, so dass das typische Sumpfgebiet verschwand. Die alten Entwässerungsgräben und Kanalrinnen sind an vielen Stellen im Gelände zu erkennen.

Bis heute haben die Bewohner beiderseits der Grenzen ihre Verbundenheit mit der Landschaft erhalten. Mit dem Natuur- und Landschaftspark stellen sie seit 2003 die Naturentwicklung und Erholung in den Vordergrund. Eine dauerhafte Beziehung!

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